Dienstag, 17. Januar 2017

Hebammen Traumvorstellung vs. Realität

Traumvorstellung:
"(...) oder eine professionelle Hebamme, zu deren Berufsbild übrigens auch die emotionale Unterstützung während einer Schwangerschaft gehört, sind in solchen Phasen wichtige Begleiterinnen." Windeln.de

Solche und ähnliche Sätze sind in den meisten Büchern oder auf Internetseiten zu lesen.
Die Hebamme betreut eine Schwangere zu Hause, macht sogar Untersuchungen, beantwortet Fragen und steht ihr emotional bei Seite.
All dies wird auch noch von der Krankenkasse übernommen.


Realität:
Die Realität sieht anders aus!
Eine Hebamme überhaupt zu bekommen ist sehr schwer.
Ich habe den Eindruck, das man sich bereits um eine Hebamme kümmern sollte, bevor man überhaupt schwanger ist.
"Meine" Hebamme ist ausdrücklich nur für mich da, wenn meine Frauenärztin mir nicht mehr weiterhelfen könnte.
Sie sagt "für Kaffee trinken und plaudern" würde sie von der Krankenkasse kein Geld bekommen.
Es müsse immer einen Grund geben, warum sie zu mir kommen würde.
2 Monate vor meinem Entbindungstermin käme sie zu einem Vorgespräch und dann nur noch eins, zwei Mal zur Nachsorge.
Ich war schockiert!

Hätte ich einen höheren Anspruch als das beschriebene, müsste ich eine Hebamme suchen, die ich komplett aus eigener Tasche bezahle - so die Hebamme.
Ich sprach mit einer weiteren Hebamme, die mir genaus dasselbe bestätigte.

9. - 12. Woche (3. Monat)


Ein weiteres wunderbares Ultraschallbild.
Wir erwarten ein Baby mit einem winzigen Herzschlag.
Baby ist so groß wie eine Erdbeere.

Trinken ist sehr wichtig. Ich habe auch schon vor der Schwangerschaft kaum ein Durstgefühl gehabt. Ich bemühe mich sehr ausreichend zu trinken.
Die Ernährung wird völlig auf den Kopf gestellt. Weichgekochte Eier, Mett, Salami, Feta, Mayo, Tiramisu sind plötzlich verboten!
Ich empfehle das Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere + Mütter von Doppelherz und das ab Kinderwunsch.
Die Übelkeit nimmt nicht ab.
Das Hormon Progesteron macht den Darm träge und die Verdauung will nicht so recht.

5. - 8. Woche (2. Monat)


In dieser Zeit haben wir unser erstes Ultraschallbild in den Händen gehalten.
Der schwarze "Fleck" ist die Fruchthülle und darin befindet sich ein kleiner weißer Punkt (das Baby).
Ich habe (m)einen Mutterpass bekommen und die Gefühle fahren Achterbahn.
Ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

Übelkeit, Erbrechen und ein flaues Gefühl im Magen standen treu an meiner Seite, sodass 5 kg spielend leicht von den Hüften purzelten.
Die heißgeliebten Chips und einige andere Leibspeisen lösten plötzlich ekel aus.
Von einer zarten Haut zum Mienenfeld... Pickel und nichts will helfen!

1. - 4. Woche (1. Monat)

Die Frühzeichen meiner Schwangerschaft waren plötzlicher Ekel bei verschiedenen Gerüchen, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, Ziehen im Unterleib, Schwindel, Pickel im Gesicht, oft Pipi machen müssen und Launen.

Ein Gurkenglas, ein Bienenpaar und ein Schwangerschaftstest

Seit ein paar Tagen passierten merkwürdige Dinge - Zufall?
Zum Beispiel entdeckte ich an einem Tag auf meinem Balkon ein Bienenpaar beim "Liebe machen".


An einem anderen Tag zog ich beim Abendbrot eine seltsam geformte Gurke aus dem Glas.


An den folgenden Tagen litt ich "unbegründet" unter Übelkeit.
Also wurde es langsam Zeit für einen Schwangerschaftstest.
Das Ergebnis war mehr als eindeutig:


Man achte also stets auf die Vorzeichen!
Heimlich, still und leise, macht sich ein Baby auf die Reise.
Kaum hatten wir uns ein Baby gewünscht, hat es sich gleich auf den Weg zu uns gemacht.

Wahnsinn!
Ich bin schwanger.
Dieser Satz klingt für mich immer noch neu.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Monatsrückblick November 2016

Gesehen:

  • "Schwiegertochter gesucht"
  • "Bauer sucht Frau"
  • "Schöne Bescherung" - Die Grisworlds

Gegessen:

Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln in einem schicken Restaurant
Balsamicobraten - ein Gedicht

Gefreut:
über liebe Geburtstagsumarmungen und tolle Geburtstagsgeschenke

Gespielt:
Myfreefarm2 Level 26

Gefeiert:
meinen Geburtstag

Gefühlt:
Dankbarkeit